Reisezeiten

Wir liebten das Leben, den Sommer in Schweden. Die Welt hing an Fäden und alles war leicht und so klar, so wie es war…

Songtext von Revolverheld

Die Sommer auf Snokebo sind zwar nicht immer die wärmsten, dafür aber wunderschön.

Es sind die Geräusche die einem in Gedanken bleiben. Morgens die Vögel die den neuen Tag begrüssen, am Tag freudiges Kinderlachen, am Abend das knistern vom Lagerfeuer und nachts, nachts einfach nichts…

Von Anfang Mai bis Mitte Oktober durften unsere Gäste die Schönheit von Schweden erleben. Ob zu Fuss, mit dem Boot, dem Stand Up Paddle, dem Fahrrad oder sogar auf einer Draisine, unsere Gäste haben die Gegend gründlich erforscht. Anhand der vielen zufriedenen Gesichter bei der Abreise, gehen wir davon aus, das alle zufrieden waren.

Keine Angst, im Mai und im September haben wir noch Platz, falls ihr ein bisschen Zeit in Schweden verbringen wollt. Wir freuen uns auf euch.



Über den Sommer in Schweden hört und liest man viel. Nachdem wir nun auch Frühling und Herbst erleben durften, fragen wir uns: Warum redet niemand von diesem atemberaubend schönen Mai? Und vor allem, wieso redet niemand vom September oder Oktober? Wenn der Wald golden leuchtet, die Pilze aus dem Boden schiessen und alles ein bisschen langsamer wird, da sich alle auf den Winter vorbereiten.


Der Anblick, wenn die ersten Sonnenstrahlen den Morgenreif von den Blättern schmelzen und den Wald zum leuchten bringen, ist schwer in Worte zu fassen. Dieses Naturschauspiel muss man einfach selber gesehen haben. Was gibt es  Schöneres, als bei einem gemütlichen Spaziergang am Wegesrand Parasol Pilze zu pflücken und ein leckeres Menu damit zu kochen? Steinpilze, Krause Glucke oder Pfifferlinge in Hülle und Fülle! Sooooo fein.


Im Dezember wird wie aus dem nichts, jedes schwedische Haus und jeder Hof zu einer Weihnachtsoase. Überall funkeln Tannenbäume, Dachgiebel leuchten fröhlich und in allen Fenstern stehen die  6-armigen „julljusstake“ Weihnachtskerzenständer. Schlagartig wird es wieder hell in Schweden. So hell, dass die meisten die Beleuchtung bis in den Februar nicht abmontieren, um das Licht noch etwas zu erhalten.


Somit wird der schneereiche Januar zu einem richtig hellen Monat. Es ist kalt, die Tage werden länger und die Seen laden zum Langlaufen, Spazierengehen oder Eisfischen ein. Auf Snokebo ist die Dunkelheit nicht ganz so bedrückend. Die kürzeste Zeit zwischen Sonnenauf- und Sonnenuntergang betrug im Dezember 6 Stunden.